Ursachen eines Handy-Wasserschadens

Der natürliche Feind jedes Smartphones: Wenn das Handy ins Klo gefallen ist, sollte man es schnell herausfischen.

Der natürliche Feind jedes Smartphones: Wenn das Handy ins Klo gefallen ist, sollte man es schnell herausfischen.

Wasserschäden am Handy gehören heutzutage zu den häufigsten Defekten – die Ursachen sind hingegen sehr vielfältig. Es kann ja auch recht schnell gehen, dass das schicke Smartphone einen Tauchgang einlegt. Häufige und kuriose Ursachen für den Handy-Wasserschaden stehen in der Übersicht.

Handy ins Klo / in die Toilette gefallen – oder in die Badewanne

Ein (peinlicher) Klassiker: Da saß man gerade auf dem stillen Örtchen und hat vielleicht noch eine Nachricht verschickt, dann passt man einen Moment nicht auf, und schwupps!, plumpst das teure Mobiltelefon in der Kloschüssel. Sehr unangenehm. Um das Smartphone vor einem Wasserschaden zu retten, hilft wohl nur: ein beherzter Griff ins Klo. Wenn man schnell den Akku entfernt, stehen die Heilungschancen für das nasse Smartphone gar nicht mal so schlecht. Gleiches gilt, wenn das Smartphone in die Badewanne gefallen ist.

Handy in Waschmaschine gewaschen

In der Jackentasche, in der Jeans, im Jutebeutel: einmal das Smartphone dort vergessen, und schon schleudert es mit 1400 Umdrehungen pro Minute in der Waschmaschine, oft mehrer Stunden – und meist merkt man es erst, wenn der Waschgang abgeschlossen ist. Das Handy ist dann wahrscheinlich so sauber wie nie – allerdings vermutlich auch so schrottreif wie nie. Denn dass das Handy eine Tour in der Waschmaschine überlebt, ist eher unwahrscheinlich. Schließlich hat das Wasser lange Zeit, ins Smartphone zu sickern; durch die Rotation wird das noch verstärkt. Trotzdem kann man natürlich einen Reparaturversuch starten.

Auf Tauchgang: Handy ins Meer gefallen

Wenn das Smartphone ins Meer fällt, droht ein schlimmerer Schaden. Denn Meerwasser ist salzig, und das Salzwasser greift das Innenleben des Handys an – die empfindlichen Elektroteile werden angegriffen. Das ist dann in etwa so, als wenn es rostet. Korrosionsschaden nennt man das dann. Das geht zwar recht schnell, aber auch nicht so schnell, dass man nichts unternehmen könnte. Da hilft nur eins: Das Handy noch einmal nass machen und mit destilliertem Wasser gründlich abspülen. Vorher das Smartphone unbedingt ausschalten und Akku rausnehmen (wenn’s geht).

Regen und Kondenswasser

Weniger drastisch als der Tauchgang im Gartenteich, kann aber ebenfalls einen Wasserschaden am Handy bewirken: Regen und Kondenswasser. Schon bei einem leichten Regenschauer kann Wasser ins Innere des Smartphones eindringen und einen Kurzschluss verursachen. Vorsicht ist auch bei Kondenswasser geboten: Bei sehr hoher Luftfeuchtigkeit – zum Beispiel in einem Zimmer, wo die Wäsche trocknet – kann sich Kondenswasser bilden. Die Feuchtigkeit kriecht quasi in das Smartphone und verursacht einen Handy-Wasserschaden. Die Rettungs- und Reparaturchancen stehen auch hier aber gar nicht schlecht.

Cola, Fanta, Sprite: Getränkeschaden am Handy

Es ist nass, es ist süß – und sehr sehr klebrig: Wenn Cola oder andere zuckerhaltige Getränke über das Handy kippen, dann ist das Smartphone nicht nur nass, sondern auch noch völlig verklebt. Das ist ein Problem, denn wenn sich der Zucker im Inneren des Smartphones absetzt, dann erschwert das die Reparatur. Ist das Handy in Cola gefallen, dann ist es nicht ausreichend, das Handy trockenzulegen – Handybesitzer sollten es unbedingt auch gründlich und von innen reinigen. Experten empfehlen, es mit Alkohol zu reinigen, man kann es aber auch mit destilliertem Wasser gründlich abspülen. Auch hier gilt zuvor: Handy aus, Akku raus. Im zweifel überlässt man die Reinigung und Reparatur aber lieber dem Fachmann.

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